Business as (un)usual: Vertrieb 4.0

Zwischen Mundpropaganda und Vertrieb 4.0 – Wie kommt mein Produkt zu neuen Kunden?

Bei einem „Forum Vertrieb“ diskutierten 25 Vertriebs-Profis an der Business School Alb-Schwarzwald über die aktuellen Trends – und transferierten ihre Erkenntnisse gleich in die Praxis: Im zweiten Teil des Abends analysierten sie den Vertrieb eines heimischen Unternehmens, gaben Tipps und Ratschläge, stellten vor allem viele Fragen.

Vertriebler als Dinosaurier, die vom Aussterben bedroht sind?

Moderiert wurde das Forum Vertrieb vom Business-School-Absolventen Frank Börnard. Der Wirtschaftsförderer und Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums impulse.ideen.innovationen startete den Abend mit einem Impuls-Vortrag. Darin zeigte er die Vielfalt der Herausforderungen der digitalen Ära auf. Den Einstieg bildete provokanter Blick in die Evolutionsgeschichte.

Nicht der Stärkste überlebt

Nicht die stärkste oder intelligenteste Spezies überlebt, sondern diejenige, die sich an wechselnde Umweltbedingungen am besten anpassen kann. Das ist die etwas ausführlichere Form von Charles Darwins‘ „Survival of the fittest“.
Was das mit Vertrieb 4.0 zu tun hat? Experten wie Karl-Heinz Land sprechen vom „Digitalen Darwinismus“. Wenn sich Technologie und Gesellschaft schneller ändern, müssen sich Unternehmen anpassen – um nicht wie einst die Dinosaurier auszusterben.

Die Arbeitswelt verändert sich

Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt, auf Berufsbilder. Börnard verwies unter anderem auf die ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ sowie die Ergebnisse des IHK-Workshops „FutureHotel“ an der Hansgrohe Aquademie. Dort wurde klar definiert, dass Digitalisierung nicht den Menschen ersetzt, sondern für eine Verlagerung sorgt.
Empfangsmitarbeiter konzentrieren sich beispielsweise darauf, den Gast zu empfangen, sich um ihn zu kümmern, ihm Lösungen anzubieten – statt bloße Schnittstelle zum kaufmännischen System des Hotels zu sein („Der Computer sagt, ich muss Sie nach der Postleitzahl fragen.“).

Der Spielraum wird größer

Am Schluss seines Impuls-Vortrags stellte Börnard ein Modell der Vertriebs-Dimensionen zur Diskussion. Aktiver Vertrieb und Suchmaschinenoptimierung, Fokussierung auf digitale Lösungen oder auf die Kernkompetenzen des Menschen: Zwischen diesen Polen sind kreative, individuelle Lösungen für die jeweilige Zielsetzung, Kundenansprache und Branche gefragt.

Den Kunden anrufen oder ihm Informationen online bereitstellen? Alles automatisieren oder den Menschen ins Zentrum setzen? Zwischen diesen Polen ist Raum für individuelle Lösungen.
Den Kunden anrufen oder ihm Informationen online bereitstellen? Alles automatisieren oder den Menschen ins Zentrum setzen? Zwischen diesen Polen ist im Zeitalter des Vertrieb 4.0 Raum für individuelle Lösungen.

Heute bin ich mehr als doppelt so oft beim Kunden

Im Anschluss zeichneten die Teilnehmer eine Zahl oder ein Symbol auf, das ihrer Meinung nach die aktuellen Trends im Vertrieb charakterisiert. Dann stellten sie sich und ihre Zeichnung kurz vor. Schon dabei wurde deutlich, wie differenziert die Entwicklungen betrachtet werden. Es gibt nicht den einen Königsweg. Die Präsenz beim Kunden etwa ist heute sogar wichtiger als früher. Weitere Erkenntnisse zeigt die folgende Galerie mit Fotos von Heiko Seemann.

 

Viele Fragen wurden diskutiert

Wo stehen wir 2016? Im Zeitalter der voll digitalen, voll vernetzten Maschinen stellt sich vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen immer noch die alte Frage, wie man mit seinem Produktportfolio aktiv neue Kunden gewinnt. Welche Chancen bieten die modernen Technologien von Social Media bis Big Data? Was raten die Alten Hasen – Mundpropaganda, Multi-Channel, SEO, Vertrieb 4.0 mit hohem Automatisierungsgrad auf der Basis aktueller Kundendaten oder von allem etwas? Das waren einige Fragen, denen sich die Teilnehmer im Rahmen des Forums an der Business School Alb-Schwarzwald stellten.

Fazit: Seitenweise Erkenntnisse

Am Schluss zogen alle ein positives Fazit – „Wir hatten uns von dem Abend ein paar Impulse erhofft, jetzt haben wir seitenweise Erkenntnisse, über die wir weiter nachdenken können“, fasste einer der Teilnehmer zusammen.

Und noch ein bisschen mehr…

Einige Links zum Thema Digitalisierung:

  • Die Bundeszentrale für politische Bildung hat zum Thema „Zukunft der Arbeit“ im Zeitalter der Digitalisierung eine eigene Rubrik auf ihrer Homepage – dort gibt es auch ein interessantes Interview mit Prof. Ortwin Renn.
  • Ein Beispiel für Digitalisierung: Im „Henn na“ Hotel begrüßen Roboter die Gäste mehrsprachig – und auch sonst übernehmen sie viele Aufgaben.
  • Das Marktforschungs-Institut Gartner hat drei Trends bei der Digitalisierung ausgemacht und beschrieben.
  • Richard Sexton hat im Magazin „RetailerNOW“ einen Artikel zum „Educated Customer“ veröffentlicht. Ein Kunde, der sich intensiv informiert, bevor er auf den Verkäufer trifft.

Welche Jobs sind gefährdet?

  • Die ARD hat zu ihrer Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ den „Job-Futuromat“  online gestellt. Hier kann man sich ein Bild machen, welche Berufe wie stark betroffen sind. Die Angaben sind durchaus mit Vorsicht zu genießen.
  • Zwei Drittel der Verkaufs-Jobs sind laut dem Ideenwerk BW durch Digitalisierung gefährdet.

Happy Halloween im Bücherschränkle

Sobald es dunkel wird und so lange der Vorrat reicht:

Das Plakat weißt darauf hin, dass das Bücherschränkle zu Halloween besonders dekoriert ist und es Süßigkeiten statt Büchern zu verschenken gibt.
Auch in diesem Jahr wieder: Süßes statt Lesenswertes!

Das Bücherschränkle am Neckar ist zu Halloween wieder ganz besonders gruselig dekoriert. Die Eule tauscht ihre Wohnung mit einem furchteinflößenden Kürbisgeist.

Halloween BücherschränkleHalloween Bücherschränkle

Wer sich traut, bekommt ab der Dämmerung solange Vorrat reicht Süßigkeiten geschenkt! Ihr dürft natürlich auch welche hineinlegen, wenn Ihr eure teilen möchtet.

Business as (un)usual: Eröffnung des InPark A81

Zwei Bagger symbolisieren den großen bautechnischen Aufwand. Davor durchschneiden zahlreiche Gäste und Beteiligte das Grüne Band und geben so den Weg in den InPark A81 frei.
Zwei Bagger symbolisieren den großen bautechnischen Aufwand. Davor durchschneiden zahlreiche Gäste und Beteiligte das Grüne Band und geben so den Weg in den InPark A81 frei.

Die Eröffnungsfeier des Interkommunalen Gewerbegebietes InPark A81  dauerte gut vier Stunden. In vielen Wochen der Vorbereitung haben Dutzende Beteiligte dafür gesorgt, dass sich die gut 150 geladenen Gäste wohl fühlten und einen unterhaltsamen Abend hatten. Es war sehr anstrengend, hat aber auch sehr, sehr viel Spaß gemacht, mit so vielen engagierten Sulzern und Vöhringern diese große Herausforderung zu stemmen.

Das war nicht einfach, denn noch zwei Tage vor dem Event gab es weder Wasser noch Strom, weder ein Dach über dem Kopf, noch irgendetwas Interessantes zu sehen. Sicher, wer Phantasie hat, kann sich in einem leeren Gewerbegebiet florierende Wirtschaft, lebendige Betriebe und eine gut funktionierende Infrastruktur vorstellen. Aber ein bisschen sollte ja schon bei der Eröffnung zu sehen sein.

Also wurde eine Ausstellung mit Bezug zu den harten und weichen Standortfaktoren konzipiert – vom „Höchstgeschwindigkeits-Glasfaseranschluss“ für die digitalen Daten bis zu den Sehenswürdigkeiten und Freizeiterlebnissen in Sulz und Vöhringen. Hinzu kamen Infotafeln zum Namen der ersten Straße im Gebiet. Wer war Bertha Benz – und was war ihre besondere Leistung? Die Plakate wurden mit Ausstellungsstücken ergänzt: Oldtimer, moderne Mercedes-Fahrzeuge, ein Flugzeug von der benachbarten Flugsportgruppe Sulz und Markus Bantleons „Fahrbar-Truck“ setzten Akzente.

Auf der Bühne im eigens errichteten Zelt sorgte die Band "ELLA" für beschwingte Musik und ein einzigartiges 1:5-Modell des Benz Patent Motorwagens aus dem Bestand des Mercedes-Museums für ein Highlight.
Auf der Bühne im eigens errichteten Zelt sorgte die Band „ELLA“ für beschwingte Musik und ein einzigartiges 1:5-Modell des Benz Patent Motorwagens aus dem Bestand des Mercedes-Museums für ein Highlight.

Mit einer Timelapse-Kamera, einer weiteren Videokamera und mehrere Digitalkameras wurde das Event auch in Bildern festgehalten. Die Ergebnisse gibt es in einem Film und einer Fotogalerie.

Natürlich wurden die Infos auch in klassischen Medien und per Social Media verbreitet – auf TwitterFacebook und LinkedIn.

 

Krakau-Reise mit dem Kultur- und Heimatverein Sulz

Frühmorgens brachen 25 Mitglieder des Sulzer Kultur- und Heimatvereins Ende August ins fast 1100 Kilometer entfernte Krakau auf. Schon kurz nach der Ankunft ging es gemeinsam in die geschichts- und geschichtenträchtige Stadt, die bereits 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins stehen vor einem Modell der Stadt Krakau.
Klaus Schätzle führte die Teilnehmer durch die zweitgrößte Stadt Polens.
Klaus Schätzle bot zahlreiche Führungen an, die bleibende Eindrücke hinterließen. So erfuhren die Teilnehmer, dass Königin Jadwiga einst einem armen Arbeiter eine goldene Schnalle ihres Schuhs gegeben haben soll, damit dieser den Arzt für seine Frau bezahlen konnte. In den Sandstein, auf dem sie stand, drückte sich ihr Fuß wie in weichen Lehm ein. Noch heute ist der Abdruck in der Mauer der Kirche Maria Heimsuchung zu sehen.
Hinter einem Gitter ist ein Sandsteinblock. In diesem ist ein Abdruck in Form eines Fußes zu sehen.
Im massiven Sandstein soll Jadwiga einst einen Fußabdruck hinterlassen haben.
Vier Tage lang erkundeten die Reisenden die 750.000-Einwohner-Metropole, die sich trotz fünf Millionen Touristen im Jahr und einer florierenden Wirtschaft viel Charme bewahren konnte. Von der ehemaligen Residenz der polnischen Könige, dem Wawel, bis zum größten mittelalterlichen Marktplatz Europas reichte das Spektrum in Krakau.
Durch ein hölzernes Tor führen Eisenbahngleise, auf denen Juden in Waggons in das Vernichtungslager transportiert wurden.
Unter anderem besuchten die Teilnehmer auch das Vernichtungslager Birkenau.
Halbtagesausflüge in das Konzentrationslager Auschwitz und das Vernichtungslager Birkenau sowie in das Salzbergwerk Wieliczka standen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Stadtteils Kazimierz mit seinem jüdischen Viertel. Die Teilnehmer besichtigten dort Synagogen und genossen ein jüdisches Dinner mit Klezmer-Musik, bevor es nach fünf ereignisreichen Tagen wieder zurück nach Sulz ging.
Eine Fotoreportage finden Sie hier.

Das Auto von Morgan – Ist es modern, heute noch Kutschenbau zu betreiben?

Forum am 27. September 2016, 16:30 Uhr in der Business School Alb-Schwarzwald

Frank Börnard, Karl-Heinz Köhler und der englischen Sportwagen Morgan 4/4
Der Wirtschaftsförderer und Journalist Frank Börnard sowie der Morgan-Fahrer Karl-Heinz Köhler sprechen darüber, wie in England Autos per Hand gebaut werden.

 

Rottweil. Seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts baut eine kleine Fabrik im Südwesten Englands Autos größtenteils per Hand. Gerade die altertümliche Technik und die aufwendige, individuelle Fertigung bei der Morgan Motor Company machen für die Besitzer ihre Fahrzeuge so wertvoll. 

Am 27. September um 16:30 Uhr gibt es an der Business School Alb-Schwarzwald, Wilhelmshall 36, 78628 Rottweil, im ersten Teil des Abends einen Einblick mit vielen Bildern in die handwerkliche Produktion der Sportwagen. Referenten sind der Wirtschaftsförderer, Motorjournalist und Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums impulse.ideen.innovationen in Sulz am Neckar, Frank Börnard, sowie der Morgan-Spezialist Karl-Heinz Köhler. Letzterer bringt seinen Morgan Plus4 mit, den die Gäste bei einem Benzingespräch genau in Augenschein nehmen können.
Im zweiten Teil des Abends besteht nach einem Impuls-Vortrag die Möglichkeit zur Diskussion darüber, ob Authentizität, Transparenz, Individualität und Nachvollziehbarkeit bei Produkten heute eine Renaissance erleben.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Um Anmeldung unter frank@boernard.de oder bei Facebook wird gebeten.

 

Business School Alb-Schwarzwald

Wilhelmshall 36
78628 Rottweil

Dienstag, 27. September, 16:30 Uhr

Der Rundumblick

Als ich zum ersten Mal nach England fuhr, hatte ich gleich meinen Wohnwagen am Auto hängen und musste ins Stadtzentrum von Dover. Damals war ich froh, dass ich mir den Weg vorab in aller Ruhe per Google Street View anschauen konnte. Bei allen Bedenken – der 360-Grad-Blick eröffnet insbesondere im Internet, im mobilen Web und per Google Cardboard völlig neue Perspektiven.

Grund genug, auch für meine Wahlheimat Sulz Fotos mit der 360-Grad-Kamera zu machen und sie zu veröffentlichen.

Sulz360_Backsteinbau_Bhf

Hier zum Beispiel vom Bahnhofsgebäude, in dem inzwischen Frisör, Café, Blumenladen und etliche Firmen ansässig sind. Der Rundumblick zeigt aber auch die gegenüberliegende Stadthalle Backsteinbau mit Spiel-, Schreibwaren- und Buchgeschäft, vielen Vereinsräumen und Steuerberater-Kanzlei sowie den Anfang des Gewerbegebiets mit großen Einzelhandelsbetrieben in Zentrumsnähe.

Viele weitere Fotos sind hier zu finden. Darunter ist auch ein Foto vom Römerkeller-Museum. Es zeigt, welche Potenziale 360-Grad-Fotos von Innenräumen haben:

Römerkeller-Museum

Wenn Sie selbst Panoramafotos von Sulz haben, veröffentlichen Sie sie doch einfach auf der zugehörigen Facebook-Seite oder unter dem Tag #sulz360.

Business as (un)usual: No Man is an Iland

Wie lange und wie oft doch die wichtigsten Erkenntnisse geteilt werden können – ohne dass man daraus die nötigen Lehren und Konsequenzen zieht. Schon 1624 beschäftigte sich der englische Dichter John Donne mit so etwas wie dem „Brexit“ – und dem, was dahinter steht. Wesentlich mehr als Veränderungen der Wirtschaft, beim Reisen, Telefonieren oder Arbeiten.

Hier rezitiert PJ Harvey das Gedicht aus aktuellem Anlass:

Kein Mensch ist eine Insel… Und hier ist die Übersetzung von wikipoetry:

Kein Mensch ist ein Insel

Kein Mensch ist eine Insel, vollständig in sich selbst;
jeder Mench ist ein Teil des Kontinents, ein Teil des Festlands.
Wenn die See ein Klumpen Erde wegspült, ist Europa weniger,
genau so, als wenn es ein Vorgebirge wäre ,
genau so, als wenn es das Anwesen deines Freundes wäre, oder dein eigenes.
Der Tod jedes Menschen verringert mich, weil ich in die Menschheit eingebunden bin;
So schicke nie einen Diener zu fragen, für wen die Glocke läutet; sie läutet für dich.

Interessanterweise heißt es im Original nicht wie im modernen Englisch „Island“, sondern „Iland“. Was Dieter Hildebrandt 1975 treffend in der „Zeit“ unter dem Titel „Warum niemand eine Insel ist“ erläuterte.

„Ich-Land“ und „Insel“. Wo wir alle doch nur und vor allem Teil eines großen, uralten Ganzen sind – und jeder Einzelne den bedeutendsten Beitrag zur Zukunft dessen leistet, was wir Menschheit nennen.

 

Business as (un)usual: Das Ende der Homepage?

Oha, da bastelt man Abende lang an seiner Homepage, steckt viel Liebesmüh in die Optimierung für alle möglichen und unmöglichen Suchmaschinen, knipst Fotos, verlinkt fleißig – und dann sagt da jemand einfach, die Homepage ist ein Auslaufmodell! „Homeless Media“ ist ein neues Schlagwort.

Sehr lesenswert – auch wenn ich das Statement von Francesco Marconi als Provokation verstehe:

MEEDIA: „Das traditionelle Konzept der Homepage ist überholt“

Morgan Motor Company – Guter, alter Kutschenbau

Im englischen Malvern Link ist die Morgan Motor Company seit 1913 ansässig.
Im englischen Malvern Link ist die Morgan Motor Company seit 1913 ansässig. Foto: Frank Börnard

Im Schwarzwälder Boten erschien meine Reportage (leider nicht online verfügbar) über die Morgan Motor Company, die in Südengland noch wie anno dazumal Autos weitgehend von Hand baut.

Morgan 4/4
Der Morgan 4/4 ist ein Klassiker. Noch heute werden Teile des Aufbaus aus Eschenholz gefertigt. Foto: Frank Börnard

Das Modell 4/4 wurde schon 1936 vorgestellt, erfuhr Anfang der 50-er Jahre mal eine Überarbeitung – und ist heute noch in Produktion.

Factory Tour
Bei einer Factory Tour bekommen Besucher einen tiefen Blick hinter die Kulissen – Fotografieren ausdrücklich erwünscht. Foto: Frank Börnard

 

Handarbeit Morgan Motor Company
Sehr viel Handarbeit steckt in jedem Morgan. Foto: Frank Börnard

Nicht nur für Auto-Enthusiasten lohnt es sich, Morgan mal einen Besuch abzustatten und an einer Factory Tour teilzunehmen. Es ist faszinierend, wie dort gearbeitet wird. Absolut feste Arbeitszeiten, genau so penibel eingehaltene Teepausen, viel Freiheit bei der Gestaltung der Arbeitsabläufe und Stolz auf das Produkt sind sehr bemerkenswert.

Meine Fotos gibt es bei Flickr.

Business as (un)usual: Digitale Revolution

Der zweite Post in der Reihe Business as (un)usual: Am 26. April gibt’s einen Studium Generale Abend zum Thema Digitalisierung in der Business School Alb-Schwarzwald – da lohnt sich die Teilnahme erfahrungsgemäß:

Die Digitale Revolution – eine Herausforderung für unsere Gesellschaft

Social Media, mobiles Internet, Smartphones und Tablets, Clouds oder Internet of Things verändern unsere Gegenwart grundlegend. Digitale Technik revolutioniert unser Leben und Arbeiten und bietet völlig neue Ansatzpunkte und Entwicklungsmöglichkeiten in allen Bereichen unseres Lebens. Inwieweit die digitale Revolution unsere Gesellschaft, unsere zwischenmenschliche Kommunikation, unsere Werte und unsere Ethik beeinflusst und herausfordert, soll bei diesem kostenfreien Vortrag  am

Dienstag, den 26. April 2016, 19:00 Uhr

in der

Business School Alb- Schwarzwald, Wilhelmshall 36 in Rottweil thematisiert werden. Die Referenten sind Matthias Herrmann, Leiter des strategischen Alliance Management bei Unify und Samuel Hartmann, evangelischer Pfarrer und Medienreferent für das evangelische Medienhaus in Stuttgart. Anmeldung bitte unter u.villing@bs-as.de oder 07426/9319875.