Business as (un)usual: Gewerbegebiet InPark A81 bei Kunstaktion

Ein interkommunales Gewerbegebiet bei einer regionalen Kunstveranstaltung – passt das? Ja, das tut es.

Das Interkommunale Gewerbegebiet Sulz am Neckar | Vöhringen InPark A81 war mit einem kleinen Stand im Sulzer Stadtpark Wöhrd vertreten. Anlass war der Aktionstag „Rad und Kunst“ – die „längste Kunstmeile Baden-Württembergs“.

„Wir konnten mit interessierten Besuchern in entspannter Atmosphäre über die aktuellen Entwicklungen im InPark A81 sprechen und ihre Fragen klären“, berichtet Wirtschaftsförderer Frank Börnard. „Der Rahmen passte gut, denn ’Rad und Kunst’ zeigt die Stärken der Region auf: Eine vielfältige Kulturszene, sehr gute Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten sowie eine lokal engagierte, kreative, innovative Wirtschaft.“

Für Letztere stand beim Aktionstag „Rad und Kunst“ beispielhaft die Heinrich Kipp Werk KG. Sie hatte zuvor zum Kunstwettbewerb „KIPP art“ aufgerufen. Zahlreiche eingereichte Skulpturen und Bilder wurden auf dem Wöhrd beim Aktionstag erstmals ausgestellt.

Gerd Hieber, Bürgermeister von Sulz am Neckar und Vorsitzender des Zweckverbands (links) und Frank Börnard, Wirtschaftsförderer InPark A81 und 2. Vorsitzender des Vereins Neckar-Erlebnis-Tal, eröffneten den Aktionstag.

„Beim Marketing-Mix eines Gewerbegebietes kommt es neben einer guten Infrastruktur, Autobahnnähe und Datenanbindung eben auch darauf an, wie lebenswert die direkte Umgebung ist“, betont Börnard. „Nur so lassen sich qualifizierte Fachkräfte binden und entwickeln“.

Das Interkommunale Gewerbegebiet Sulz am Neckar | Vöhringen InPark A81 war mit einem Stand beim Aktionstag „Rad und Kunst“ vertreten.

Weitere Infos unter www.inpark-a81.de

Forum Personal am 23. Oktober 2017: Intrinsische Motivation und neue Konzepte

Wie lässt sich gewährleisten, dass motivierte Menschen ihre Potenziale voll entwickeln können? Wie finden und binden Unternehmen sie? Wie können sie gefördert werden? Wie werden wir in Zukunft miteinander umgehen?

 

Unter anderem wird im Forum Personal ein Teil des Films „Schools of Trust“ gezeigt.

Freie und demokratische Schulen haben eine Antwort darauf. Sie sind ein fester Bestandteil der Bildungslandschaft Baden-Württembergs. Und sie werden ihrem Namen gerecht: Sie setzen auf die Lust am Lernen, statt starre Lehrpläne vorzugeben. Die Lehrerinnen und Lehrer sind als Lernbegleiter Unterstützende und Ermöglichende – statt Kontrollinstanz und Bewertende. In der Praxis beweisen die alternativen Schulformen mit beachtlichen Erfolgen, dass hinter den Konzepten ein großes Potenzial steckt.

Im Forum „Intrinsische Motivation und neue Konzepte“ werden Expertinnen und Experten Konzepte Freier Schulen vorstellen und aus der Praxis berichten. An das Kennenlernen der Ansätze und Erfolge schließt sich ein Workshop an. Gemeinsam erarbeiten wir dabei Impulse, Ideen und Innovationen zur Frage, was sich aus den Erfahrungen an Schulen auf andere Bereiche von der Ausbildung bis zur Führung übertragen lässt.

Das Forum findet am 23. Oktober 2017 von 16:30 bis 20:30 Uhr in der Business School Alb-Schwarzwald, Wilhelmshall 36, 78628 Rottweil, statt.


Programm

1. Begrüßung durch die Moderatoren


• Frank Börnard (Steinbeis-Beratungszentrum impulse.ideen.innovationen)
• Hans-Ulrich Händel (ZUKUNFT ENTWICKELN)

2. Kennenlernen der Teilnehmenden

3. Schools of Trust – Aufbruch zu den Schulen von morgen Ausschnitte aus dem Film von Christoph Schuhmann

4. Erfahrungen aus der Praxis Diskussionsrunde, u.a. mit


• Dr. Ekkehard Lippold (Steinbeis Transfer-Institut „Educational Management“, Freiburg)
• Johanna Haiss (Erzieherin, Erlebnispädagogin, Sozialpädagogin)

5. Imbiss Netzwerken und Austauschen

6. Wir entwickeln die Gedanken an Thementischen weiter. Wo lassen sich die Ansätze einbringen:


• Bildung und Ausbildung
• Recruiting und Employer Branding
• Führung
• Schulgründung
• Freier Tisch

7. Lessons learned: Was hat uns der Abend gebracht – welche Fragen sind noch offen?

Für alle, die einen Beitrag für Getränke und den kleinen Imbiss entrichten möchten, wird eine „Spendenkasse“ aufgestellt.

Anmeldungen zum Forum Personal bitte bis zum 13.10.2017 an u.villing@bs-as.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Frank Börnard, Johanna Haiss, Hans-Ulrich Händel, Dr. Ekkehard Lippold und Ute Villing

Business as (un)usual: Es wird ernst…

Dr. Mijke Slot (Foto) und Jeroen Jansz leiten den Kurs "Serious Games". Foto: Coursera
Dr. Mijke Slot (Foto) und Jeroen Jansz leiten den Kurs „Serious Games“. Foto: Coursera

…beim Thema „Serious Games“. Die Erasmus Universität Rotterdam bietet über den Dienstleister Coursera einen kleinen Kurs „Serious Gaming“ an. Es geht darum, wie Spiele zum Lernen genutzt werden können oder, um Einstellungen im positiven Sinn zu beeinflussen. Einige der angeschnittenen Fragen:

  • Wie funktionieren Serious Games?
  • Welche Merkmale haben sie?
  • Kann man Menschen über Spiele für Notsituationen in Darfur sensibilisieren?
  • Lässt sich die Nutzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs dadurch verbessern?
  • Sind per Serious Game geschulte Mediziner in Notsituationen besser?
  • Wie setzen Betriebe Serious Games zur Produktivitätssteigerung ein?
  • Welche Potenziale haben Augmented Reality und Virtual Reality?

Der Kurs ist in leicht verständlichem Englisch. Er überzeugt mit guten Praxisbeispielen und engagierten Dozenten. Geleitet wird er von Professor Jeroen Jansz und Dr. Mijke Slot.

Nicht ganz so gut fand ich persönlich dagegen die teils unnötig komplizierten Inhalte und Definitionen. Es gibt zum Beispiel einen guten Wikipedia-Artikel zum Thema „procedural rhetoric“, der den Begriff wesentlich klarer definiert. Spiele-Autoren beeinflussen bei dieser speziellen Rhetorik den Spieler nicht durch Worte, sondern durch die Regeln des Spiels. Ein interessanter Fakt, der wirklich „erlernenswert“ ist.

Insgesamt lohnt sich die Teilnahme am Kurs, weil man besser versteht, welche Technik und welche Methoden hinter Serious Games stecken. Und, welche Potenziale Simulationen, Spiele und digital erweiterte Realitäten haben.

Certificate Serious Gaming
Nach sechs Wochen Kursteilnahme gibt’s auf Wunsch ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme.

 

Business as (un)usual: Smoothies und Rasenteppich am Messestand

Einen neuen Messestand hat der InPark A81 zur Steigerung der regionalen Präsenz entwickelt.

Bisher war das Interkommunale Gewerbegebiet vor allem auf der Immobilienmesse ExpoReal in München präsent. Europas größte B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen ist hoch spannend, vor allem, um Trends zu erkennen. Aber es langte dem InPark A81 nur zu einem kleinen Stand und wenigen Kontakten zu potenziellen Investoren.

Informationen in drei Fremdsprachen

Internationale Investoren werden seit Jahresbeginn auf der Webseite des Gewerbegebietes mit Bereichen auf Englisch, Französisch und Spanisch informiert. Ein klares Signal, dass „Weltfirmen“ willkommen sind.

In drei Fremdsprachen informiert der InPark A81 Interessenten.
In drei Fremdsprachen informiert der InPark A81 Interessenten.

Auch die Heimat kommt zu Wort

Die meisten Interessenten für Gewerbegebiete kommen aber aus einem überschaubaren Umkreis. Deshalb soll nun der Schwerpunkt der Präsenz regional erfolgen. Passend dazu wurde auch eine schwäbische Informationsseite eingerichtet.

Auch auf Schwäbisch ist die Informationsseite verfügbar.
Auch auf Schwäbisch ist die Informationsseite verfügbar.

Neuer Messestand

Weicher Teppich, bequeme Liegestühle: Nicht nur damit punktete der neue Messestand des InPark A81.
Weicher Teppich, bequeme Liegestühle: Nicht nur damit punktete der neue Messestand des InPark A81.

„Wir haben einen Platz für Sie frei“, lautet der Slogan des Interkommunalen Gewerbegebietes InPark A81 am neuen Messestand. Erstmals kam der Stand bei der regionalen Messe „Treffpunkt Wirtschaft“ in der Rottweiler Stadthalle zum Einsatz. „Bei anderen Messen haben wir gesehen, dass die Besucher nach einiger Zeit froh sind, wenn sie sich mal hinsetzen und ausruhen können. Daraus entstand die Idee, genau das anzubieten“, erklärt Wirtschaftsförderer Frank Börnard.

„Wir haben einen Platz für Sie frei“, hieß es deshalb am Stand. Der weiche Rasenteppich mit Liegestühlen wurde dann auch rege genutzt. „In lockerer und entspannter Atmosphäre konnten wir mit unseren Gästen ins Gespräch kommen. Dazu haben wir ihnen grüne Smoothies vom lokalen Bio-Supermarkt biomammut serviert. Dieses etwas andere Werbegeschenk haben wir ganz bewusst ausgewählt, denn damit können wir zeigen, dass die Versorgungslage in unmittelbarer Nähe unseres Gewerbegebietes nichts zu wünschen übrig lässt.“
Den Hintergrund des Messestandes bildet ein fünfeinhalb Meter breites Foto. „Es zeigt nicht nur den InPark A81, sondern auch die Lage des Gebietes in unmittelbarer Autobahnnähe“, erläutert Geschäftsführer Michael Lehrer.

In der Presse

Der Schwarzwälder Bote berichtet unter dem Titel „Auf Rasenteppich ist ein Platz frei“ über den neuen Stand.

Trauma-Workshop „Der sichere Ort“ zeigt hohen Informationsbedarf

Zu den am häufigsten genannten Themen in den Arbeitskreisen für die Unterstützung von Geflüchteten gehören Traumata und Posttraumatische Belastungsstörungen.

Deshalb trafen sich professionell und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätige im Bürgersaal der Stadt Sulz. „Der sichere Ort – Wie Helfende mit Trauma umgehen“ lautete der Titel des gut zweistündigen Trauma-Workshops, den ich für den Arbeitskreis Flucht und Asyl moderieren durfte. Bei der Organisation arbeitete ich mit Anke Eyrich (Sozialpädagogin und Familientherapeutin), Elke Börnard (Gestalt- und Craniosacraltherapeutin, Sozialpädagogin) und dem Diplom-Psychologen Peter Schimak zusammen.

Frank Börnard interviewt Experten
Meine Gesprächsrunde mit Anke Eyrich, Elke Börnard und Peter Schimak (von links) zeigte die vielen interessanten Aspekte des Themas Trauma auf. Foto: Thomas Schlachta

Nach der Gesprächsrunde im Trauma-Workshop  sammelten die Teilnehmenden zunächst ihre Fragen und Themen. Das Spektrum reicht von methodischen Fragen („Was braucht ein traumatisierter Mensch?“) über Signale („Ist Traumatisierung ein Hindernis für die Integration?“) und das eigene Verhalten („Kann ich durch Fehlverhalten Traumata verschlimmern?“) bis hin zu Informationsquellen und Unterstützung.

Die Themen des Trauma-Workshops stehen auf Zetteln, die an einer Pinnwand heften.
Die Themen wurden im Workshop Trauma auf Zetteln gesammelt und anschließend diskutiert.

Einige der Fragen wurden gleich im Anschluss erläutert und besprochen, andere flossen in eine anschließende Ermittlung des Bedarfs der teilweise professionell, teilweise ehrenamtlich Tätigen ein.

Sehr wichtig war es den Teilnehmenden, mehr Fachwissen zu Traumata zu erhalten. Außerdem besteht großes Interesse, sich zu den konkreten Fällen auszutauschen. Ganz gezielt gefragt wurde nach Methoden, dem Umgang mit traumatisierten Kindern und der Ermittlung des Bedarfs an Unterstützung seitens der Geflüchteten.

Mehr über den Trauma-Workshop finden Sie hier.

Business as (un)usual: Vertrieb 4.0

Zwischen Mundpropaganda und Vertrieb 4.0 – Wie kommt mein Produkt zu neuen Kunden?

Bei einem „Forum Vertrieb“ diskutierten 25 Vertriebs-Profis an der Business School Alb-Schwarzwald über die aktuellen Trends – und transferierten ihre Erkenntnisse gleich in die Praxis: Im zweiten Teil des Abends analysierten sie den Vertrieb eines heimischen Unternehmens, gaben Tipps und Ratschläge, stellten vor allem viele Fragen.

Vertriebler als Dinosaurier, die vom Aussterben bedroht sind?

Moderiert wurde das Forum Vertrieb vom Business-School-Absolventen Frank Börnard. Der Wirtschaftsförderer und Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums impulse.ideen.innovationen startete den Abend mit einem Impuls-Vortrag. Darin zeigte er die Vielfalt der Herausforderungen der digitalen Ära auf. Den Einstieg bildete provokanter Blick in die Evolutionsgeschichte.

Nicht der Stärkste überlebt

Nicht die stärkste oder intelligenteste Spezies überlebt, sondern diejenige, die sich an wechselnde Umweltbedingungen am besten anpassen kann. Das ist die etwas ausführlichere Form von Charles Darwins‘ „Survival of the fittest“.
Was das mit Vertrieb 4.0 zu tun hat? Experten wie Karl-Heinz Land sprechen vom „Digitalen Darwinismus“. Wenn sich Technologie und Gesellschaft schneller ändern, müssen sich Unternehmen anpassen – um nicht wie einst die Dinosaurier auszusterben.

Die Arbeitswelt verändert sich

Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt, auf Berufsbilder. Börnard verwies unter anderem auf die ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ sowie die Ergebnisse des IHK-Workshops „FutureHotel“ an der Hansgrohe Aquademie. Dort wurde klar definiert, dass Digitalisierung nicht den Menschen ersetzt, sondern für eine Verlagerung sorgt.
Empfangsmitarbeiter konzentrieren sich beispielsweise darauf, den Gast zu empfangen, sich um ihn zu kümmern, ihm Lösungen anzubieten – statt bloße Schnittstelle zum kaufmännischen System des Hotels zu sein („Der Computer sagt, ich muss Sie nach der Postleitzahl fragen.“).

Der Spielraum wird größer

Am Schluss seines Impuls-Vortrags stellte Börnard ein Modell der Vertriebs-Dimensionen zur Diskussion. Aktiver Vertrieb und Suchmaschinenoptimierung, Fokussierung auf digitale Lösungen oder auf die Kernkompetenzen des Menschen: Zwischen diesen Polen sind kreative, individuelle Lösungen für die jeweilige Zielsetzung, Kundenansprache und Branche gefragt.

Den Kunden anrufen oder ihm Informationen online bereitstellen? Alles automatisieren oder den Menschen ins Zentrum setzen? Zwischen diesen Polen ist Raum für individuelle Lösungen.
Den Kunden anrufen oder ihm Informationen online bereitstellen? Alles automatisieren oder den Menschen ins Zentrum setzen? Zwischen diesen Polen ist im Zeitalter des Vertrieb 4.0 Raum für individuelle Lösungen.

Heute bin ich mehr als doppelt so oft beim Kunden

Im Anschluss zeichneten die Teilnehmer eine Zahl oder ein Symbol auf, das ihrer Meinung nach die aktuellen Trends im Vertrieb charakterisiert. Dann stellten sie sich und ihre Zeichnung kurz vor. Schon dabei wurde deutlich, wie differenziert die Entwicklungen betrachtet werden. Es gibt nicht den einen Königsweg. Die Präsenz beim Kunden etwa ist heute sogar wichtiger als früher. Weitere Erkenntnisse zeigt die folgende Galerie mit Fotos von Heiko Seemann.

 

Viele Fragen wurden diskutiert

Wo stehen wir 2016? Im Zeitalter der voll digitalen, voll vernetzten Maschinen stellt sich vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen immer noch die alte Frage, wie man mit seinem Produktportfolio aktiv neue Kunden gewinnt. Welche Chancen bieten die modernen Technologien von Social Media bis Big Data? Was raten die Alten Hasen – Mundpropaganda, Multi-Channel, SEO, Vertrieb 4.0 mit hohem Automatisierungsgrad auf der Basis aktueller Kundendaten oder von allem etwas? Das waren einige Fragen, denen sich die Teilnehmer im Rahmen des Forums an der Business School Alb-Schwarzwald stellten.

Fazit: Seitenweise Erkenntnisse

Am Schluss zogen alle ein positives Fazit – „Wir hatten uns von dem Abend ein paar Impulse erhofft, jetzt haben wir seitenweise Erkenntnisse, über die wir weiter nachdenken können“, fasste einer der Teilnehmer zusammen.

Und noch ein bisschen mehr…

Einige Links zum Thema Digitalisierung:

  • Die Bundeszentrale für politische Bildung hat zum Thema „Zukunft der Arbeit“ im Zeitalter der Digitalisierung eine eigene Rubrik auf ihrer Homepage – dort gibt es auch ein interessantes Interview mit Prof. Ortwin Renn.
  • Ein Beispiel für Digitalisierung: Im „Henn na“ Hotel begrüßen Roboter die Gäste mehrsprachig – und auch sonst übernehmen sie viele Aufgaben.
  • Das Marktforschungs-Institut Gartner hat drei Trends bei der Digitalisierung ausgemacht und beschrieben.
  • Richard Sexton hat im Magazin „RetailerNOW“ einen Artikel zum „Educated Customer“ veröffentlicht. Ein Kunde, der sich intensiv informiert, bevor er auf den Verkäufer trifft.

Welche Jobs sind gefährdet?

  • Die ARD hat zu ihrer Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ den „Job-Futuromat“  online gestellt. Hier kann man sich ein Bild machen, welche Berufe wie stark betroffen sind. Die Angaben sind durchaus mit Vorsicht zu genießen.
  • Zwei Drittel der Verkaufs-Jobs sind laut dem Ideenwerk BW durch Digitalisierung gefährdet.

Happy Halloween im Bücherschränkle

Sobald es dunkel wird und so lange der Vorrat reicht:

Das Plakat weißt darauf hin, dass das Bücherschränkle zu Halloween besonders dekoriert ist und es Süßigkeiten statt Büchern zu verschenken gibt.
Auch in diesem Jahr wieder: Süßes statt Lesenswertes!

Das Bücherschränkle am Neckar ist zu Halloween wieder ganz besonders gruselig dekoriert. Die Eule tauscht ihre Wohnung mit einem furchteinflößenden Kürbisgeist.

Halloween BücherschränkleHalloween Bücherschränkle

Wer sich traut, bekommt ab der Dämmerung solange Vorrat reicht Süßigkeiten geschenkt! Ihr dürft natürlich auch welche hineinlegen, wenn Ihr eure teilen möchtet.

Business as (un)usual: Eröffnung des InPark A81

Zwei Bagger symbolisieren den großen bautechnischen Aufwand. Davor durchschneiden zahlreiche Gäste und Beteiligte das Grüne Band und geben so den Weg in den InPark A81 frei.
Zwei Bagger symbolisieren den großen bautechnischen Aufwand. Davor durchschneiden zahlreiche Gäste und Beteiligte das Grüne Band und geben so den Weg in den InPark A81 frei.

Die Eröffnungsfeier des Interkommunalen Gewerbegebietes InPark A81  dauerte gut vier Stunden. In vielen Wochen der Vorbereitung haben Dutzende Beteiligte dafür gesorgt, dass sich die gut 150 geladenen Gäste wohl fühlten und einen unterhaltsamen Abend hatten. Es war sehr anstrengend, hat aber auch sehr, sehr viel Spaß gemacht, mit so vielen engagierten Sulzern und Vöhringern diese große Herausforderung zu stemmen.

Das war nicht einfach, denn noch zwei Tage vor dem Event gab es weder Wasser noch Strom, weder ein Dach über dem Kopf, noch irgendetwas Interessantes zu sehen. Sicher, wer Phantasie hat, kann sich in einem leeren Gewerbegebiet florierende Wirtschaft, lebendige Betriebe und eine gut funktionierende Infrastruktur vorstellen. Aber ein bisschen sollte ja schon bei der Eröffnung zu sehen sein.

Also wurde eine Ausstellung mit Bezug zu den harten und weichen Standortfaktoren konzipiert – vom „Höchstgeschwindigkeits-Glasfaseranschluss“ für die digitalen Daten bis zu den Sehenswürdigkeiten und Freizeiterlebnissen in Sulz und Vöhringen. Hinzu kamen Infotafeln zum Namen der ersten Straße im Gebiet. Wer war Bertha Benz – und was war ihre besondere Leistung? Die Plakate wurden mit Ausstellungsstücken ergänzt: Oldtimer, moderne Mercedes-Fahrzeuge, ein Flugzeug von der benachbarten Flugsportgruppe Sulz und Markus Bantleons „Fahrbar-Truck“ setzten Akzente.

Auf der Bühne im eigens errichteten Zelt sorgte die Band "ELLA" für beschwingte Musik und ein einzigartiges 1:5-Modell des Benz Patent Motorwagens aus dem Bestand des Mercedes-Museums für ein Highlight.
Auf der Bühne im eigens errichteten Zelt sorgte die Band „ELLA“ für beschwingte Musik und ein einzigartiges 1:5-Modell des Benz Patent Motorwagens aus dem Bestand des Mercedes-Museums für ein Highlight.

Mit einer Timelapse-Kamera, einer weiteren Videokamera und mehrere Digitalkameras wurde das Event auch in Bildern festgehalten. Die Ergebnisse gibt es in einem Film und einer Fotogalerie.

Natürlich wurden die Infos auch in klassischen Medien und per Social Media verbreitet – auf TwitterFacebook und LinkedIn.

 

Krakau-Reise mit dem Kultur- und Heimatverein Sulz

Frühmorgens brachen 25 Mitglieder des Sulzer Kultur- und Heimatvereins Ende August ins fast 1100 Kilometer entfernte Krakau auf. Schon kurz nach der Ankunft ging es gemeinsam in die geschichts- und geschichtenträchtige Stadt, die bereits 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins stehen vor einem Modell der Stadt Krakau.
Klaus Schätzle führte die Teilnehmer durch die zweitgrößte Stadt Polens.
Klaus Schätzle bot zahlreiche Führungen an, die bleibende Eindrücke hinterließen. So erfuhren die Teilnehmer, dass Königin Jadwiga einst einem armen Arbeiter eine goldene Schnalle ihres Schuhs gegeben haben soll, damit dieser den Arzt für seine Frau bezahlen konnte. In den Sandstein, auf dem sie stand, drückte sich ihr Fuß wie in weichen Lehm ein. Noch heute ist der Abdruck in der Mauer der Kirche Maria Heimsuchung zu sehen.
Hinter einem Gitter ist ein Sandsteinblock. In diesem ist ein Abdruck in Form eines Fußes zu sehen.
Im massiven Sandstein soll Jadwiga einst einen Fußabdruck hinterlassen haben.
Vier Tage lang erkundeten die Reisenden die 750.000-Einwohner-Metropole, die sich trotz fünf Millionen Touristen im Jahr und einer florierenden Wirtschaft viel Charme bewahren konnte. Von der ehemaligen Residenz der polnischen Könige, dem Wawel, bis zum größten mittelalterlichen Marktplatz Europas reichte das Spektrum in Krakau.
Durch ein hölzernes Tor führen Eisenbahngleise, auf denen Juden in Waggons in das Vernichtungslager transportiert wurden.
Unter anderem besuchten die Teilnehmer auch das Vernichtungslager Birkenau.
Halbtagesausflüge in das Konzentrationslager Auschwitz und das Vernichtungslager Birkenau sowie in das Salzbergwerk Wieliczka standen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Stadtteils Kazimierz mit seinem jüdischen Viertel. Die Teilnehmer besichtigten dort Synagogen und genossen ein jüdisches Dinner mit Klezmer-Musik, bevor es nach fünf ereignisreichen Tagen wieder zurück nach Sulz ging.
Eine Fotoreportage finden Sie hier.

Das Auto von Morgan – Ist es modern, heute noch Kutschenbau zu betreiben?

Forum am 27. September 2016, 16:30 Uhr in der Business School Alb-Schwarzwald

Frank Börnard, Karl-Heinz Köhler und der englischen Sportwagen Morgan 4/4
Der Wirtschaftsförderer und Journalist Frank Börnard sowie der Morgan-Fahrer Karl-Heinz Köhler sprechen darüber, wie in England Autos per Hand gebaut werden.

 

Rottweil. Seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts baut eine kleine Fabrik im Südwesten Englands Autos größtenteils per Hand. Gerade die altertümliche Technik und die aufwendige, individuelle Fertigung bei der Morgan Motor Company machen für die Besitzer ihre Fahrzeuge so wertvoll. 

Am 27. September um 16:30 Uhr gibt es an der Business School Alb-Schwarzwald, Wilhelmshall 36, 78628 Rottweil, im ersten Teil des Abends einen Einblick mit vielen Bildern in die handwerkliche Produktion der Sportwagen. Referenten sind der Wirtschaftsförderer, Motorjournalist und Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums impulse.ideen.innovationen in Sulz am Neckar, Frank Börnard, sowie der Morgan-Spezialist Karl-Heinz Köhler. Letzterer bringt seinen Morgan Plus4 mit, den die Gäste bei einem Benzingespräch genau in Augenschein nehmen können.
Im zweiten Teil des Abends besteht nach einem Impuls-Vortrag die Möglichkeit zur Diskussion darüber, ob Authentizität, Transparenz, Individualität und Nachvollziehbarkeit bei Produkten heute eine Renaissance erleben.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Um Anmeldung unter frank@boernard.de oder bei Facebook wird gebeten.

 

Business School Alb-Schwarzwald

Wilhelmshall 36
78628 Rottweil

Dienstag, 27. September, 16:30 Uhr