Business as (un)usual: Digitalisierung – Herausforderung im Berufsleben

Man lernt ja nicht aus, was es alles gibt: Vom Netzwerk für berufliche Fortbildung erhielt ich eine Einladung zum „Pre-Opening Talk“ der Bildungsmesse Neckar-Alb binea. Das Expertengespräch fand einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Bildungsmesse im kleinen Rahmen statt – dafür war das Themenspektrum um so größer.

Perspektiven neu denken

„Digitalisierung – Herausforderungen im Berufsleben: Fit durch Fortbildung!“ lautete der Titel des Pre-Opening Talks. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Weiterbildung waren eingeladen:

Die Veranstaltung am Donnerstag, 2. Februar, um 18 Uhr in der Reutlinger Stadthalle moderierte Dr. Ulrich Bausch. Bausch ist Vorsitzender des Netzwerks für berufliche Fortbildung und Geschäftsführer der Volkshochschule Reutlingen.

Screenshot aus einem Video über die Bildungsmesse binea.
Beim Pre-OpeningTalk der Bildungsmesse Neckar-Alb diskutierte ich mit Georg Falke, Dr. Uwe Bausch, Prof. Dr. Kai Sassenberg und Dr. Carl-Heiner Schmid über die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Bildung. Foto: Screenshot RTF1

Das Gespräch startete mit einem kurzen Austausch zu den Veränderungen der Berufswelt durch die Digitalisierung. Carl-Heiner Schmid von der HS-Heinrich Schmid GmbH & Co. KG berichtete, dass seine über 4200 Handwerker auf den Baustellen Tablets und Smartphones einsetzen – positionierte sich aber auch klar, dass die Wertschöpfung im Handwerk über die Arbeit mit den Händen erfolgt.

Georg Falke forderte unter anderem eine deutlich bessere Ausbildung der Lehrenden in der Weiterbildung bezüglich der Nutzung digitaler Technik. Hier konnte Prof. Dr. Kai Sassenberg schon auf Pilotprojekte verweisen, die sein Institut betreut. Er zitierte aber auch Studien, dass die Massive Open Online Courses (also rein digitale Weiterbildungskurse für Massen von Nutzern) oft nur von 1,5 Prozent der Teilnehmenden abgeschlossen werden.

Professor Sassenberg pflichtete mir bei, dass das Kursangebot auf Englisch und Spanisch sehr umfangreich ist – während zum Beispiel deutschsprachige Kurse vergleichsweise selten sind und längst nicht so viele Themen abdecken.

Opfer und Profiteur der Digitalisierung

Aufgegriffen wurde meine recht provokante Äußerung, dass (nicht nur) ich selbst Opfer und und Profiteur der Digitalisierung bin. Auf die Frage des Moderators, ob Digitalisierung ein „Jobkiller“ sei, stellte ich die beiden Perspektiven heraus.

Digitalisierung als Jobkiller

Grafik mit zurückgehenden Auflagenzahlen bei Tageszeitungen
Die Auflagen der Tageszeitungen gehen seit Jahren massiv zurück – steigende Verkaufszahlen beim ePaper können dies nicht auffangen. Quelle: WUV

Nicht zuletzt die Fachzeitschrift „Werben und Verkaufen (WUV)“ berichtet immer wieder, wie sehr die Auflagen von Tageszeitungen und Magazinen sinken. So titelt Petra Schwegler etwa „Print schrumpft weiter“ und zitiert dazu Zahlen der  Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW). Der Auflagenrückgang führt zu einer Konzentrationswelle bei Zeitungen und Zeitschriften. Und auch zu Problemen, den lokalen Journalismus zu finanzieren. Noch ist keine Lösung für eine Zwickmühle erkennbar: Auf der einen Seite ist diese kritische Begleitung durch unabhängige Berichterstattung unverzichtbar für eine demokratische Gesellschaft, auf der anderen Seite ist diese Gesellschaft immer weniger bereit, dafür zu bezahlen. Schließlich scheint es doch über das Internet kostenlose Alternativen zu geben, die schneller, attraktiver, bunter, individueller und leichter zu konsumieren sind.

Jeder wird zum Filmproduzenten

Wenn man an die ikonischen Bilder von 9/11 oder der Notlandung auf dem Hudson-River denkt, dann sind nicht nur Printmedien betroffen. Man benötigt keine Druckmaschine und kein Filmteam mehr, um relevante, aktuelle, von Millionen konsumierte Inhalte zu erzeugen. Aber wer zahlt dafür, dass Journalisten aufwendig recherchieren, prüfen, aufbereiten und ein (hoffentlich) ausgewogenes Gesamtbild der Welt liefern? Und dafür, dass uns Journalisten auch mal etwas Neues erzählen sowie Altbekanntes hinterfragen?

Der Kostendruck führt zu Spezialisierung, zu weniger Vielfalt, zu weniger Präsenz der einzelnen Journalisten „vor Ort“ – und damit dazu, dass die Meinungsbilder weniger breit sind. Wenn weniger Journalisten zu einem Termin anreisen, wenn viele Journalisten elektronische Pressestellen, E-Mails und die Datenlieferung direkt ins Redaktionssystem als Haupt-Nachrichtenquelle nutzen – dann ist das eine inhaltliche Verarmung. Es steigert darüber hinaus die Gefahr, dass Lobbyisten, Verbände, Meinungsbildner, PR-Fachleute, im Kleinen Pressesprecher oder Öffentlichkeitsbeauftragte das Bild bestimmen.

Ich selbst habe mich angesichts der massiven Veränderungen gefragt, ob das die journalistische Welt ist, in der ich arbeiten möchte. Zumal die Konkurrenz fast übermächtig erscheint. Ein Stück weit bin ich eben „Opfer“ der Digitalisierung – und habe deshalb meinen Job gewechselt.

Das böse Facebook

Facebook wird von vielen als wichtigste – und oftmals einzige – Nachrichtenquelle genutzt. Fast die Hälfte der US-Amerikaner unter 35 sieht dies so, wie Christian Stöcker in seinem Spiegel-Artikel „Radikal dank Facebook“  darstellt. Dabei landen Menschen leicht in einer „Filterblase“, wie es Eli Pariser nennt: Sie sehen nur Inhalte, die von Algorihtmen für sie bestimmt werden. Es entsteht der Eindruck „Die ganze Welt ist meiner Meinung“ (Konrad Lischka).

Social Bots, also Meinungsroboter, können in Wahlkämpfen gezielt eingesetzt werden, um das Weltbild der Social-Media-Nutzer zu verändern. So jüngst geschehen beim US-Wahlkampf mit „politischem Direktmarketing“. Social Bots sind nur ein Beispiel für die Entwicklungen, die Digitalisierung derzeit nimmt. Rutschen wir in eine düstere Welt?

Der Nutzer, User, Leser – er stimmt mit den Füßen oder besser: mit dem Mausklick und Tablet-Wisch ab, was relevant ist. Was geteilt wird, und was nicht. Was viral wird. Was attraktiv ist.

Frank Börnard vom InPark A81 spricht im Regionalfernsehen RTF1.
Das Regionalfernsehen RTF1 interviewte mich zum Thema Big Data. Foto: Screenshot RTF1

Hier ist auch ein Bezug zur Weiterbildung zu sehen: Wenn ich mir künftig Zertifikatslehrgänge selbst aussuche und zusammenstelle – rein nach meinen persönlichen Interessen –, dann erhalte ich ein Studium, dass viel mehr meinen Talenten, meinen Schwerpunkten, meinen Fähigkeiten entspricht. Ich schaue aber (pessimistisch betrachtet) wesentlich weniger in unbekannte, möglicherweise wichtige und neue Wissensgebiete.

Wer ist eigentlich (nicht) betroffen?

Nicht nur Journalisten sind bereits jetzt stark von der Digitalisierung beeinflusst – bis hin zum Roboter-Journalismus, der aus Fakten eigenständig Meldungen erstellt. Ohne menschliches Zutun.

Aber auch andere Branchen sind bekanntlich betroffen. Selbst Ärzte. Computer erstellen inzwischen schon sehr präzise Diagnosen und Prognosen, wie unter anderem ein kurzer BBC-Beitrag zum Beth Israel Deaconess Medical Center zeigt.

80 Prozent Materialeinsparung

Schon 2013 zeigte eine Studie, die Rolls Royce im Auftrag der EADS erstellte, dass bei Flugzeug-Triebwerken der Abfall bei der Produktion (er macht 5,5 der insgesamt 6,5 Tonnen eingesetzten Materials aus) um 80 Prozent reduziert werden kann. Die Auswirkungen (auch) auf die Arbeitsplätze werden entsprechend groß sein – sowohl was die Qualifizierungen, die Ortsunabhängigkeit der Produktion, die Bedeutung einzelner Zweige wie dem spezialisierten Maschinenbau wie auch die Anzahl und Verteilung der Arbeit angeht.

Zumal 3D-Druck nicht nur den Aufwand reduzieren kann – weil schlicht nicht mehr gebohrt, gefräst, geschliffen und poliert werden muss – sondern auch, weil völlig neue Bauteile möglich werden. Deshalb hat Rolls Royce für das neue Trend-XWB-97-Triebwerk in der Entwicklung bereits Getriebegehäuse mit einem Durchmesser von 1,5 Meter im 3D-Druck (Additive Layer Manufacturing, ALM) produziert. Schon beim Druck konnten neuartige Heizkanäle integriert werden.

Man ist schon geneigt, zu sagen „natürlich“ sind noch viele andere Branchen und Technologien betroffen. Der „Report 3D-Printing“ der Europäischen Kommission zeigt, was heute alles denkbar ist:

  • Implantate – vom Zahnersatz, der den Zahntechniker überflüssig machen könnte bis hin zu ganzen, perfekt angepassten Knochen.
  • Alle nur vorstellbaren Plastik- und Metallteile. Darunter auch Ersatzteile für jede Maschine, die auf Basis der Daten weltweit gedruckt werden können und nicht mehr verschifft werden müssen.
  • Deko-Artikel fürs Haus und Spielzeuge.
  • Textilien.
  • Bauteile und ganze Häuser.
  • Essen.

Die Chancen der Digitalisierung

Beim Pre-Opening Talk wies ich bewusst auch auf die Chancen hin – denn ein Teil von mir ist eben auch „Profiteur der Digitalisierung“. Mein nebenberufliches Studium der Betriebswirtschaft war zunächst der Versuch, irgendwie noch einen Studienabschluss zu bekommen.

Als „Fachfremder“ habe ich dabei alle mir zur Verfügung stehenden und erreichbaren Möglichkeiten genutzt, um das Studium zu schaffen. Von Youtube-Videos bis zu Recherchen mit Suchmaschinen und in Online-Ressourcen verschiedener Universitäten, von Online-Kursen bis zu Lern-Software, von auf dem Tablet erstellten Mind-Maps bis hin zum Austausch mit anderen Studierenden über digitale Kanäle. Ganz nebenbei bemerkt: Ich habe fast alle MOOCs, zu denen ich mich angemeldet hatte, auch absolviert. Es sei denn, ich fand sie nicht relevant oder schlecht gemacht. Bei all dem war ich nicht nur Konsument, sondern auch Produzent. Bei meinen Vor-Ort-Recherchen zum Thema „Impulse, Ideen und Innovationen für den Einzelhandel“ habe ich zur Dokumentation und Erkundung Dutzende Fotos geschossen und einige Videos gedreht. Wobei das nicht einmal ansatzweise vergleichbar ist mit dem Aufwand, den Hochschulen heute schon treiben.

Es ist faszinierend, mit welchem Aufwand Institute wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) die MOOC-Teilnehmenden motivieren und über einen Spannungsbogen bei der Stange halten. Doch die Produktion solcher Kurse ist hoch aufwendig. Für den Markt aller Englisch-Sprechenden lohnt sich das – für die vergleichsweise wenigen Deutschsprachigen, die sich nebenbei weiterbilden wollen, eher nicht. Zumal es so gut wie nie offizielle ECTS-Punkte für die Kurse gibt.

Mein persönlicher Erfolg dank der Nutzung aller Möglichkeiten: Ich „schaffte“ das Studium nicht nur, sondern schloss es als Fachfremder sehr gut ab. Deshalb nutze ich weiterhin die digitalen Chancen – ohne die analoge Welt aus den Augen zu verlieren. In einem von mir geleiteten Vertriebs-Workshop sagten die Teilnehmer schließlich, sie seien heute wegen der modernen Kommunikationsmethoden nicht seltener, sondern häufiger bei ihren Kunden.

Ein Plädoyer fürs Analoge

Bei der Betreuung Studierender an der Business School Alb-Schwarzwald stelle ich darüber hinaus immer wieder fest, dass Erwachsene in der Weiterbildung froh sind, wenn sie persönlich betreut werden. In Räumen, die weitgehend frei sind von digitaler Technik. Schließlich sitzen sie üblicherweise schon in ihren Berufen die meiste Zeit vor dem Rechner. Ganz bewusst setze ich daher auch auf ungewöhnliche analoge Techniken bei kreativen Workshops.

Frank Börnard setzt ein Kamishibai in einem Workshop mit Unternehmern ein.
In einem Workshop mit Unternehmern habe ich schon ein japanisches Papiertheater eingesetzt und die Teilnehmenden selbst zeichnen lassen. Das Kamishibai erwies sich als hervorragendes, rein analoges Werkzeug. Foto: Andrea Weigold

Als Wirtschaftsförderer des InPark A81 habe ich dennoch auf die Chancen der Digitalisierung in der Bildung hingewiesen. Fachkräfte in ländlichen Regionen wissen die Möglichkeiten, ortsunabhängig bei hochkarätigen Experten zu studieren, zu schätzen. Das Youtube-Video ist oft die beste Anleitung. Gut gemachte Online-Kurse oder Lernsoftware kann man in seinem eigenen Tempo, nach seinen eigenen Fähigkeiten und seinem eigenen Zeitplan optimal nutzen. Zudem ist diese Form der Weiterbildung auch noch preiswert, die Inhalte immer wieder verfügbar und der Umgang mit digitaler Technik leicht zu erlernen.

Die Lösung liegt wie immer in einer Mischung

Im Unterricht an kleinen Hochschulen können über digitale Technik die Potenziale der weltweit führenden Universitäten und Kapazitäten genutzt und beispielsweise lokal diskutiert werden. „Blended Learning“, das Nutzen der Vielfalt vom persönlichen Gespräch bis hin zu modernster virtueller Technologie ist eine zu große Chance, als dass man sie nicht kennen und einsetzen sollte.

Das Fernsehen fasst zusammen

Der Fernsehsender RTF1 hat zur Bildungsmesse binea und dem Pre-Opening Talk einen kleinen Filmbeitrag gedreht und einige Aspekte der Gesprächsrunde aufgegriffen:

Links:

Allgemeine Infos zu Digitaler Bildung:

Bildungsmesse Neckar-Alb binea

Learning how to learn MOOC, University of San Diego

Massachusetts Institute of Technology (MIT)

Netzwerk für berufliche Fortbildung

Artikel zu 3-D-Druck/Additive Layer Manufacturing:

EU-Studie

„Report 3D-Printing“

Genannte Firmen:

Business School Alb-Schwarzwald

HS-Heinrich Schmid GmbH & Co. KG

InPark A81 – Interkommunales Gewerbegebiet Sulz am Neckar | Vöhringen

RTF1 – Fernsehen für die Region Neckar-Alb

Steinbeis-Transferzentrums impulse.ideen.innovationen

 

Trauma-Workshop „Der sichere Ort“ zeigt hohen Informationsbedarf

Zu den am häufigsten genannten Themen in den Arbeitskreisen für die Unterstützung von Geflüchteten gehören Traumata und Posttraumatische Belastungsstörungen.

Deshalb trafen sich professionell und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätige im Bürgersaal der Stadt Sulz. „Der sichere Ort – Wie Helfende mit Trauma umgehen“ lautete der Titel des gut zweistündigen Trauma-Workshops, den ich für den Arbeitskreis Flucht und Asyl moderieren durfte. Bei der Organisation arbeitete ich mit Anke Eyrich (Sozialpädagogin und Familientherapeutin), Elke Börnard (Gestalt- und Craniosacraltherapeutin, Sozialpädagogin) und dem Diplom-Psychologen Peter Schimak zusammen.

Frank Börnard interviewt Experten
Meine Gesprächsrunde mit Anke Eyrich, Elke Börnard und Peter Schimak (von links) zeigte die vielen interessanten Aspekte des Themas Trauma auf. Foto: Thomas Schlachta

Nach der Gesprächsrunde im Trauma-Workshop  sammelten die Teilnehmenden zunächst ihre Fragen und Themen. Das Spektrum reicht von methodischen Fragen („Was braucht ein traumatisierter Mensch?“) über Signale („Ist Traumatisierung ein Hindernis für die Integration?“) und das eigene Verhalten („Kann ich durch Fehlverhalten Traumata verschlimmern?“) bis hin zu Informationsquellen und Unterstützung.

Die Themen des Trauma-Workshops stehen auf Zetteln, die an einer Pinnwand heften.
Die Themen wurden im Workshop Trauma auf Zetteln gesammelt und anschließend diskutiert.

Einige der Fragen wurden gleich im Anschluss erläutert und besprochen, andere flossen in eine anschließende Ermittlung des Bedarfs der teilweise professionell, teilweise ehrenamtlich Tätigen ein.

Sehr wichtig war es den Teilnehmenden, mehr Fachwissen zu Traumata zu erhalten. Außerdem besteht großes Interesse, sich zu den konkreten Fällen auszutauschen. Ganz gezielt gefragt wurde nach Methoden, dem Umgang mit traumatisierten Kindern und der Ermittlung des Bedarfs an Unterstützung seitens der Geflüchteten.

Mehr über den Trauma-Workshop finden Sie hier.

To boldly* go… Frank an Bord der Enterprise

Neues Jahr, neuer Job – Frank an Bord der USS Enterprise NC-1701 (hoffentlich stimmt das so, sonst bekomme ich es wahrscheinlich bald mit den Borg zu tun…). Na ja, zumindest für ein paar Minuten dank einer freundlichen Museumsmitarbeiterin und eines gewohnt gelassenen, toleranten Captain Kirks:

Captain Frank auf der Brücke des Raumschiff Enterprise
Ein Mal auf der Brücke der Enterprise sitzen, bevor mal wieder alles durchgeschüttelt wird und Funken sprühen. In Friedrichshafen ist es 2017 möglich.

Im Dornier Museum ist bis in den Juni hinein eine kleine Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum von Star Trek zu sehen. Man kann sich auf dem Captains-Chair der „Next Generation“ ablichten lassen, einige Uniformen, Kostüme, Requisiten und Modelle anschauen. Selbst aus jüngeren Folgen sieht manches  erstaunlich primitiv aus.

Vitrine mit Ausstellungsstücken
Infos zum Bezug der Star-Trek-Ideen zu heutigen Produkten (etwa Mobiltelefon und Tablet-Computer) sind recht interessant.

Beeindruckend ist der Nachbau der Brücke aus der ursprünglichen Enterprise. Auch wenn das meiste einfach nur großformatige Fotos sind. Der Captains-Chair und die Konsole sehen schon recht echt aus. Wer will, kann dort Platz nehmen und mittels einer 3D-Brille in die Science-Fiction-Welt eintauchen. Und im Shop des Museums gleich Devotionalien kaufen.

Currywurst Drucker
Nicht käuflich ist ein „Replikator“, mit dem jedes gewünschte Essen ausgedruckt werden kann. Sonst würde ich jetzt schon meine eigene Currywurst drucken.

Der Besuch lohnt sich – wenn man den Rest des Museums des Technologie-Konzernes auch noch anschaut.

 

*= Oder heißt das jetzt „baldly“? Oder „To boldly go where no ball head has gone before“

Business as (un)usual: Vertrieb 4.0

Zwischen Mundpropaganda und Vertrieb 4.0 – Wie kommt mein Produkt zu neuen Kunden?

Bei einem „Forum Vertrieb“ diskutierten 25 Vertriebs-Profis an der Business School Alb-Schwarzwald über die aktuellen Trends – und transferierten ihre Erkenntnisse gleich in die Praxis: Im zweiten Teil des Abends analysierten sie den Vertrieb eines heimischen Unternehmens, gaben Tipps und Ratschläge, stellten vor allem viele Fragen.

Vertriebler als Dinosaurier, die vom Aussterben bedroht sind?

Moderiert wurde das Forum Vertrieb vom Business-School-Absolventen Frank Börnard. Der Wirtschaftsförderer und Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums impulse.ideen.innovationen startete den Abend mit einem Impuls-Vortrag. Darin zeigte er die Vielfalt der Herausforderungen der digitalen Ära auf. Den Einstieg bildete provokanter Blick in die Evolutionsgeschichte.

Nicht der Stärkste überlebt

Nicht die stärkste oder intelligenteste Spezies überlebt, sondern diejenige, die sich an wechselnde Umweltbedingungen am besten anpassen kann. Das ist die etwas ausführlichere Form von Charles Darwins‘ „Survival of the fittest“.
Was das mit Vertrieb 4.0 zu tun hat? Experten wie Karl-Heinz Land sprechen vom „Digitalen Darwinismus“. Wenn sich Technologie und Gesellschaft schneller ändern, müssen sich Unternehmen anpassen – um nicht wie einst die Dinosaurier auszusterben.

Die Arbeitswelt verändert sich

Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt, auf Berufsbilder. Börnard verwies unter anderem auf die ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ sowie die Ergebnisse des IHK-Workshops „FutureHotel“ an der Hansgrohe Aquademie. Dort wurde klar definiert, dass Digitalisierung nicht den Menschen ersetzt, sondern für eine Verlagerung sorgt.
Empfangsmitarbeiter konzentrieren sich beispielsweise darauf, den Gast zu empfangen, sich um ihn zu kümmern, ihm Lösungen anzubieten – statt bloße Schnittstelle zum kaufmännischen System des Hotels zu sein („Der Computer sagt, ich muss Sie nach der Postleitzahl fragen.“).

Der Spielraum wird größer

Am Schluss seines Impuls-Vortrags stellte Börnard ein Modell der Vertriebs-Dimensionen zur Diskussion. Aktiver Vertrieb und Suchmaschinenoptimierung, Fokussierung auf digitale Lösungen oder auf die Kernkompetenzen des Menschen: Zwischen diesen Polen sind kreative, individuelle Lösungen für die jeweilige Zielsetzung, Kundenansprache und Branche gefragt.

Den Kunden anrufen oder ihm Informationen online bereitstellen? Alles automatisieren oder den Menschen ins Zentrum setzen? Zwischen diesen Polen ist Raum für individuelle Lösungen.
Den Kunden anrufen oder ihm Informationen online bereitstellen? Alles automatisieren oder den Menschen ins Zentrum setzen? Zwischen diesen Polen ist im Zeitalter des Vertrieb 4.0 Raum für individuelle Lösungen.

Heute bin ich mehr als doppelt so oft beim Kunden

Im Anschluss zeichneten die Teilnehmer eine Zahl oder ein Symbol auf, das ihrer Meinung nach die aktuellen Trends im Vertrieb charakterisiert. Dann stellten sie sich und ihre Zeichnung kurz vor. Schon dabei wurde deutlich, wie differenziert die Entwicklungen betrachtet werden. Es gibt nicht den einen Königsweg. Die Präsenz beim Kunden etwa ist heute sogar wichtiger als früher. Weitere Erkenntnisse zeigt die folgende Galerie mit Fotos von Heiko Seemann.

 

Viele Fragen wurden diskutiert

Wo stehen wir 2016? Im Zeitalter der voll digitalen, voll vernetzten Maschinen stellt sich vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen immer noch die alte Frage, wie man mit seinem Produktportfolio aktiv neue Kunden gewinnt. Welche Chancen bieten die modernen Technologien von Social Media bis Big Data? Was raten die Alten Hasen – Mundpropaganda, Multi-Channel, SEO, Vertrieb 4.0 mit hohem Automatisierungsgrad auf der Basis aktueller Kundendaten oder von allem etwas? Das waren einige Fragen, denen sich die Teilnehmer im Rahmen des Forums an der Business School Alb-Schwarzwald stellten.

Fazit: Seitenweise Erkenntnisse

Am Schluss zogen alle ein positives Fazit – „Wir hatten uns von dem Abend ein paar Impulse erhofft, jetzt haben wir seitenweise Erkenntnisse, über die wir weiter nachdenken können“, fasste einer der Teilnehmer zusammen.

Und noch ein bisschen mehr…

Einige Links zum Thema Digitalisierung:

  • Die Bundeszentrale für politische Bildung hat zum Thema „Zukunft der Arbeit“ im Zeitalter der Digitalisierung eine eigene Rubrik auf ihrer Homepage – dort gibt es auch ein interessantes Interview mit Prof. Ortwin Renn.
  • Ein Beispiel für Digitalisierung: Im „Henn na“ Hotel begrüßen Roboter die Gäste mehrsprachig – und auch sonst übernehmen sie viele Aufgaben.
  • Das Marktforschungs-Institut Gartner hat drei Trends bei der Digitalisierung ausgemacht und beschrieben.
  • Richard Sexton hat im Magazin „RetailerNOW“ einen Artikel zum „Educated Customer“ veröffentlicht. Ein Kunde, der sich intensiv informiert, bevor er auf den Verkäufer trifft.

Welche Jobs sind gefährdet?

  • Die ARD hat zu ihrer Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ den „Job-Futuromat“  online gestellt. Hier kann man sich ein Bild machen, welche Berufe wie stark betroffen sind. Die Angaben sind durchaus mit Vorsicht zu genießen.
  • Zwei Drittel der Verkaufs-Jobs sind laut dem Ideenwerk BW durch Digitalisierung gefährdet.

Happy Halloween im Bücherschränkle

Sobald es dunkel wird und so lange der Vorrat reicht:

Das Plakat weißt darauf hin, dass das Bücherschränkle zu Halloween besonders dekoriert ist und es Süßigkeiten statt Büchern zu verschenken gibt.
Auch in diesem Jahr wieder: Süßes statt Lesenswertes!

Das Bücherschränkle am Neckar ist zu Halloween wieder ganz besonders gruselig dekoriert. Die Eule tauscht ihre Wohnung mit einem furchteinflößenden Kürbisgeist.

Halloween BücherschränkleHalloween Bücherschränkle

Wer sich traut, bekommt ab der Dämmerung solange Vorrat reicht Süßigkeiten geschenkt! Ihr dürft natürlich auch welche hineinlegen, wenn Ihr eure teilen möchtet.

Business as (un)usual: Eröffnung des InPark A81

Zwei Bagger symbolisieren den großen bautechnischen Aufwand. Davor durchschneiden zahlreiche Gäste und Beteiligte das Grüne Band und geben so den Weg in den InPark A81 frei.
Zwei Bagger symbolisieren den großen bautechnischen Aufwand. Davor durchschneiden zahlreiche Gäste und Beteiligte das Grüne Band und geben so den Weg in den InPark A81 frei.

Die Eröffnungsfeier des Interkommunalen Gewerbegebietes InPark A81  dauerte gut vier Stunden. In vielen Wochen der Vorbereitung haben Dutzende Beteiligte dafür gesorgt, dass sich die gut 150 geladenen Gäste wohl fühlten und einen unterhaltsamen Abend hatten. Es war sehr anstrengend, hat aber auch sehr, sehr viel Spaß gemacht, mit so vielen engagierten Sulzern und Vöhringern diese große Herausforderung zu stemmen.

Das war nicht einfach, denn noch zwei Tage vor dem Event gab es weder Wasser noch Strom, weder ein Dach über dem Kopf, noch irgendetwas Interessantes zu sehen. Sicher, wer Phantasie hat, kann sich in einem leeren Gewerbegebiet florierende Wirtschaft, lebendige Betriebe und eine gut funktionierende Infrastruktur vorstellen. Aber ein bisschen sollte ja schon bei der Eröffnung zu sehen sein.

Also wurde eine Ausstellung mit Bezug zu den harten und weichen Standortfaktoren konzipiert – vom „Höchstgeschwindigkeits-Glasfaseranschluss“ für die digitalen Daten bis zu den Sehenswürdigkeiten und Freizeiterlebnissen in Sulz und Vöhringen. Hinzu kamen Infotafeln zum Namen der ersten Straße im Gebiet. Wer war Bertha Benz – und was war ihre besondere Leistung? Die Plakate wurden mit Ausstellungsstücken ergänzt: Oldtimer, moderne Mercedes-Fahrzeuge, ein Flugzeug von der benachbarten Flugsportgruppe Sulz und Markus Bantleons „Fahrbar-Truck“ setzten Akzente.

Auf der Bühne im eigens errichteten Zelt sorgte die Band "ELLA" für beschwingte Musik und ein einzigartiges 1:5-Modell des Benz Patent Motorwagens aus dem Bestand des Mercedes-Museums für ein Highlight.
Auf der Bühne im eigens errichteten Zelt sorgte die Band „ELLA“ für beschwingte Musik und ein einzigartiges 1:5-Modell des Benz Patent Motorwagens aus dem Bestand des Mercedes-Museums für ein Highlight.

Mit einer Timelapse-Kamera, einer weiteren Videokamera und mehrere Digitalkameras wurde das Event auch in Bildern festgehalten. Die Ergebnisse gibt es in einem Film und einer Fotogalerie.

Natürlich wurden die Infos auch in klassischen Medien und per Social Media verbreitet – auf TwitterFacebook und LinkedIn.

 

Krakau-Reise mit dem Kultur- und Heimatverein Sulz

Frühmorgens brachen 25 Mitglieder des Sulzer Kultur- und Heimatvereins Ende August ins fast 1100 Kilometer entfernte Krakau auf. Schon kurz nach der Ankunft ging es gemeinsam in die geschichts- und geschichtenträchtige Stadt, die bereits 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins stehen vor einem Modell der Stadt Krakau.
Klaus Schätzle führte die Teilnehmer durch die zweitgrößte Stadt Polens.
Klaus Schätzle bot zahlreiche Führungen an, die bleibende Eindrücke hinterließen. So erfuhren die Teilnehmer, dass Königin Jadwiga einst einem armen Arbeiter eine goldene Schnalle ihres Schuhs gegeben haben soll, damit dieser den Arzt für seine Frau bezahlen konnte. In den Sandstein, auf dem sie stand, drückte sich ihr Fuß wie in weichen Lehm ein. Noch heute ist der Abdruck in der Mauer der Kirche Maria Heimsuchung zu sehen.
Hinter einem Gitter ist ein Sandsteinblock. In diesem ist ein Abdruck in Form eines Fußes zu sehen.
Im massiven Sandstein soll Jadwiga einst einen Fußabdruck hinterlassen haben.
Vier Tage lang erkundeten die Reisenden die 750.000-Einwohner-Metropole, die sich trotz fünf Millionen Touristen im Jahr und einer florierenden Wirtschaft viel Charme bewahren konnte. Von der ehemaligen Residenz der polnischen Könige, dem Wawel, bis zum größten mittelalterlichen Marktplatz Europas reichte das Spektrum in Krakau.
Durch ein hölzernes Tor führen Eisenbahngleise, auf denen Juden in Waggons in das Vernichtungslager transportiert wurden.
Unter anderem besuchten die Teilnehmer auch das Vernichtungslager Birkenau.
Halbtagesausflüge in das Konzentrationslager Auschwitz und das Vernichtungslager Birkenau sowie in das Salzbergwerk Wieliczka standen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Stadtteils Kazimierz mit seinem jüdischen Viertel. Die Teilnehmer besichtigten dort Synagogen und genossen ein jüdisches Dinner mit Klezmer-Musik, bevor es nach fünf ereignisreichen Tagen wieder zurück nach Sulz ging.
Eine Fotoreportage finden Sie hier.

Das Auto von Morgan – Ist es modern, heute noch Kutschenbau zu betreiben?

Forum am 27. September 2016, 16:30 Uhr in der Business School Alb-Schwarzwald

Frank Börnard, Karl-Heinz Köhler und der englischen Sportwagen Morgan 4/4
Der Wirtschaftsförderer und Journalist Frank Börnard sowie der Morgan-Fahrer Karl-Heinz Köhler sprechen darüber, wie in England Autos per Hand gebaut werden.

 

Rottweil. Seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts baut eine kleine Fabrik im Südwesten Englands Autos größtenteils per Hand. Gerade die altertümliche Technik und die aufwendige, individuelle Fertigung bei der Morgan Motor Company machen für die Besitzer ihre Fahrzeuge so wertvoll. 

Am 27. September um 16:30 Uhr gibt es an der Business School Alb-Schwarzwald, Wilhelmshall 36, 78628 Rottweil, im ersten Teil des Abends einen Einblick mit vielen Bildern in die handwerkliche Produktion der Sportwagen. Referenten sind der Wirtschaftsförderer, Motorjournalist und Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums impulse.ideen.innovationen in Sulz am Neckar, Frank Börnard, sowie der Morgan-Spezialist Karl-Heinz Köhler. Letzterer bringt seinen Morgan Plus4 mit, den die Gäste bei einem Benzingespräch genau in Augenschein nehmen können.
Im zweiten Teil des Abends besteht nach einem Impuls-Vortrag die Möglichkeit zur Diskussion darüber, ob Authentizität, Transparenz, Individualität und Nachvollziehbarkeit bei Produkten heute eine Renaissance erleben.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Um Anmeldung unter frank@boernard.de oder bei Facebook wird gebeten.

 

Business School Alb-Schwarzwald

Wilhelmshall 36
78628 Rottweil

Dienstag, 27. September, 16:30 Uhr

Der Rundumblick

Als ich zum ersten Mal nach England fuhr, hatte ich gleich meinen Wohnwagen am Auto hängen und musste ins Stadtzentrum von Dover. Damals war ich froh, dass ich mir den Weg vorab in aller Ruhe per Google Street View anschauen konnte. Bei allen Bedenken – der 360-Grad-Blick eröffnet insbesondere im Internet, im mobilen Web und per Google Cardboard völlig neue Perspektiven.

Grund genug, auch für meine Wahlheimat Sulz Fotos mit der 360-Grad-Kamera zu machen und sie zu veröffentlichen.

Sulz360_Backsteinbau_Bhf

Hier zum Beispiel vom Bahnhofsgebäude, in dem inzwischen Frisör, Café, Blumenladen und etliche Firmen ansässig sind. Der Rundumblick zeigt aber auch die gegenüberliegende Stadthalle Backsteinbau mit Spiel-, Schreibwaren- und Buchgeschäft, vielen Vereinsräumen und Steuerberater-Kanzlei sowie den Anfang des Gewerbegebiets mit großen Einzelhandelsbetrieben in Zentrumsnähe.

Viele weitere Fotos sind hier zu finden. Darunter ist auch ein Foto vom Römerkeller-Museum. Es zeigt, welche Potenziale 360-Grad-Fotos von Innenräumen haben:

Römerkeller-Museum

Wenn Sie selbst Panoramafotos von Sulz haben, veröffentlichen Sie sie doch einfach auf der zugehörigen Facebook-Seite oder unter dem Tag #sulz360.

Business as (un)usual: No Man is an Iland

Wie lange und wie oft doch die wichtigsten Erkenntnisse geteilt werden können – ohne dass man daraus die nötigen Lehren und Konsequenzen zieht. Schon 1624 beschäftigte sich der englische Dichter John Donne mit so etwas wie dem „Brexit“ – und dem, was dahinter steht. Wesentlich mehr als Veränderungen der Wirtschaft, beim Reisen, Telefonieren oder Arbeiten.

Hier rezitiert PJ Harvey das Gedicht aus aktuellem Anlass:

Kein Mensch ist eine Insel… Und hier ist die Übersetzung von wikipoetry:

Kein Mensch ist ein Insel

Kein Mensch ist eine Insel, vollständig in sich selbst;
jeder Mench ist ein Teil des Kontinents, ein Teil des Festlands.
Wenn die See ein Klumpen Erde wegspült, ist Europa weniger,
genau so, als wenn es ein Vorgebirge wäre ,
genau so, als wenn es das Anwesen deines Freundes wäre, oder dein eigenes.
Der Tod jedes Menschen verringert mich, weil ich in die Menschheit eingebunden bin;
So schicke nie einen Diener zu fragen, für wen die Glocke läutet; sie läutet für dich.

Interessanterweise heißt es im Original nicht wie im modernen Englisch „Island“, sondern „Iland“. Was Dieter Hildebrandt 1975 treffend in der „Zeit“ unter dem Titel „Warum niemand eine Insel ist“ erläuterte.

„Ich-Land“ und „Insel“. Wo wir alle doch nur und vor allem Teil eines großen, uralten Ganzen sind – und jeder Einzelne den bedeutendsten Beitrag zur Zukunft dessen leistet, was wir Menschheit nennen.