Weihnachten im Bücherschränkle

Über Weihnachtsbaum, Geschenke und festliche Beleuchtung freut sich an Weihnachten auch die Eule im Bücherschränkle am Neckarufer. Das Foto hat sie natürlich auch unter @buecherschraenkle auf Instagram und #littlefreelibrary gepostet. Schaut doch mal vorbei – entweder direkt am Bücherschränkle oder auf Instagram!

Weihnachten im Bücherschränkle
Im Bücherschränkle feiert die Eule mit vielen Geschenken.

Und was gab’s fürs Bücherschränkle zu Weihnachten? Einen eigenen Stempel!

Stempel fürs Bücherschränkle
Frank geht fürs Bücherschränkle stempeln…
Stempel Bücherschränkle
Ab sofort sieht man, dass die Bücher mal im Bücherschränkle gewohnt haben.

Gut, als Geschenk („Habe ich extra für Dich gekauft!“) taugen die Bücher damit nicht mehr so gut… Aber dafür sieht der Stempel schick aus. Und wenn wer das Buch ausgelesen hat, bringt es vielleicht zurück ins Bücherschränkle – damit sich der nächste Leser oder die nächste Leserin darüber freuen kann.

Ich werde beim NorthernDigitalAward erwähnt

Bei diesem Weihnachtsgeschenk bin ich richtig rot geworden: Ich habe an einem Onlinekurs  „Digital And Social Media Marketing“  von Salford Business School & The Candidate Ltd teilgenommen. Genau dieser Kurs ist nun auf der shortlist für den NorthernDigitalAward.

NorthernDigitalAwardsShortlist

Hey, das bin ja ich!

Das Beste daran: Ich werde in der Erklärung genannt und gezeigt, warum dieser Kurs so gut war. Mein Video und der Tweet „The Bread Buyer Persona“ dienen als Beispiel für die Beteiligung der Studierenden.

 

Das ist mal ein Grund, sich zu freuen und rot zu werden!

Nebenbei: Auch die Illustratorin Angelika Ullmann wird erwähnt. Mehr als verdient, angesichts der grandiosen „sketchnotes“, die Angelika gezeichnet hat!

Schaut Euch das zum Beispiel mal an:

Die Magie des Papiers

Irgendwie ist es doch etwas Besonderes… In der digitalisierten, der Digitalen Welt, kommt die Post. Der Postbote gibt mir einen stabilen Briefumschlag mit ausländischen Briefmarken.  In großen, mahnenden Buchstaben steht „Nicht knicken“ drauf.

Certificate of Participation for Frank Boernard
So digital ist die Welt nun auch nicht wieder…

Drin ist ein Teilnahme-Zertifikat für einen Onlinekurs der University of Birmingham. Irgendwie ist es doch schön, das aufwendig ausgedruckt auf Papier zu haben. Auch wenn es „nur“ ein Teilnahmezertifikat ist.

Mir gehen Bilder von älteren US-amerikanischen Filmen durch den Kopf. Von Anwaltsbüros. Die Wände von oben bis unten gepflastert mit Zertifikaten.

Sicher, das digitale Zertifikat ist heutzutage viel sicherer gegenüber Fälschungen. Es braucht kein Selfie, um es zu teilen. Jeder kann danach suchen. Aber das Papier fasse ich dann doch etwas vorsichtig an und überlege, wo ich es sicher ablege. Immerhin hat es jemand in den Drucker gelegt, in einen Briefumschlag geschoben, über den Kanal geflogen, im gelben Kasten auf einen Lastwagen verfrachtet, einsortiert und schließlich vom Postauto zu meinem Haus getragen.

Greenscreen und Weißbrot

Internet-Kurse sind oft für etwas gut. Zum Beispiel als willkommene Gelegenheit, mal Neues zu probieren. Für den Kurs „Digital and Social Media Marketing“ habe ich ein Video zum Thema „(Bread) Buyer Persona“ – also eine typische Kundin einer Bäckerei – gedreht, und dabei gleich mal verschiedenste Techniken ausprobiert.

Es werde Licht

Zum einen die Ausleuchtung mit Softboxen – nicht ganz gelungen, denn die Brille spiegelt.

Es grünt so grün

Dann noch einen Greenscreen – sprich, ein grüner Hintergrund, vor dem gefilmt wird. Vorteil ist, dass man dann einen ganz anderen, schicken Hintergrund in das Video einbauen kann. Man kennt das ja aus dem Fernsehen.

Ausführlicher Hintergrund

Ich habe gleich mal mit canva.com einen Hintergrund gebastelt. Canva ist sowohl als Webseite, als auch als App erhältlich und erlaubt, ganz schnell ansprechende Designs für Präsentationen, Banner, Grafiken und vieles mehr zu produzieren. Ausprobieren ist kostenlos – und macht Spaß.

Leicht zu bedienen, schöne Vorlagen: Mit Canva kann man vieles schnell gestalten.
Leicht zu bedienen, schöne Vorlagen: Mit Canva kann man vieles schnell gestalten.

Manche Fotos und Grafiken sind kostenpflichtig – für einen Dollar kann man sie verwenden und 24 Stunden lang bearbeiten. Für die meisten Zwecke reicht das durchaus, und es kostet ja nicht die Welt.

Prompte Antwort

Jetzt ist nur noch die Frage, wie man leidlich flüssig einen englischen Text spricht, ohne ihn lange auswendig zu lernen. Ein Weg, den auch Mister President Obama nutzt, ist ein Teleprompter. Die Einfach-Version ist eine App auf dem iPad – wie zum Beispiel PrompterPal.

PrompterPal stellt Text auf verschiedensten Geräten dar und scrollt ihn auf Wunsch in einstellbarer Geschwindigkeit vor.

Da läuft also der zuvor eingefügte Text langsam ab, und man liest ihn einfach vor. Wenn man selber steuern möchte, wie schnell der Text läuft – und auch mal anhalten muss, empfiehlt sich ein Bluetooth-Pedal:

Mit den Airturn-Pedalen kann man den Text auf dem iPad anhalten, vor- oder zurückspulen.

Knackpunkt beim Einfach-Teleprompter ist, dass man natürlich nicht direkt in die Kamera guckt, sondern auf das Tablet daneben, darunter, darüber oder wo auch immer.

Anschließend wurde das Video dann per iMovie geschnitten und hochgeladen. Das Ergebnis ist zwar eher experimentell, aber immerhin gab’s schon positive Rückmeldungen von den Kursteilnehmern.

 

Neues vom Bücherschränkle

Ich bin gespannt, wohin die Reise für die beiden Bücher noch geht.
Ich bin gespannt, wohin die Reise für die beiden Bücher noch geht.

Zwei weitere Bücher gehen auf die Reise – per Bookcrossing.

Ein von Bücherschränkle (@buecherschraenkle) gepostetes Foto am

Einige Bücher werden mit dem „Bookcrossing“-Aufkleber versehen. Sie haben ein eigenes „Kennzeichen“. Wer sie liest, kann dadurch sehen, wo sie schon überall gewesen sind und selbst eingeben, wo sie sich befinden und wie sie ihm gefallen.

Näheres zum Bookcrossing hier und natürlich bei Bookcrossing selbst.

Preis für innovative Idee gewonnen… und gleich gespendet

Na sowas! Da gehöre ich doch glatt zu den Preisträgern des „Ideen-Wettbewerb zum Thema ‚Brille'“ der Unis St. Gallen und Lugano, der auf atizo lief. Aufgabe war es, „ei­ne I­de­e ­für ein in­no­va­ti­ve­s Mar­ke­ting­vi­deo“ zu kreieren. Das Vi­deo ­soll­te 20 bis 30 ­Sekunden lang ­sein un­d unter anderem „Spass ­ma­chen, un­d aus­rei­chen­d ­krea­ti­v ­sein um un­se­re ­Ziel­grup­pe ­zu ­mo­bi­li­sie­ren“.

Also, diese Idee war es jedenfalls nicht. Zu den eingereichten gehörte es, dass überdimensionale Brillen durch die Fußgängerzone laufen oder Leute sich mit Brillen fotografieren lassen können oder...
Also, diese Idee war es jedenfalls nicht. Zu den eingereichten gehörte es, dass überdimensionale Brillen durch die Fußgängerzone laufen oder Leute sich mit Brillen fotografieren lassen können oder…

Den Gewinn habe ich allerdings gleich gespendet. Das Büro von Prof. Dr. Reto Hofstetter (Università della Svizzera Italiana/Institute of Marketing and Communication Management) will ihn für Forschungszwecke verwenden. 50 Schweizer Franken für einen guten Zweck – hoffe ich mal.

Das Abenteuer beginnt…

Jetzt ist das Bücherschränkle auch bei Bookcrossing aktiv. Das ist die „Bibliothek für die ganze Welt“. BookCrossing gibt einem Buch eine unverwechselbare Identität, so dass es verfolgt werden kann, während es von Leser zu Leser weitergegeben wird und somit seine Leser miteinander verbindet. Es gibt (Stand September 2015) 1.472.514 BookCrosser und 11.088.956 Bücher, die durch 132 Länder reisen.

Das erste Buch, das vom Bücherschränkle auf die Reise ging, war Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“. Hier kann man schauen, was es gerade macht:

www.bookcrossing.com/868-13588000

 

 

Der Arbeitskreis Asyl trifft sich

Der Arbeitskreis Asyl in Sulz am Neckar lädt alle die mithelfen möchten zum nächsten AK-Treffen am 17.09. um 17.30 Uhr in den Kursaal nach Glatt ein, um sich auf die Ankunft der Flüchtlinge vorzubereiten.

„In einem ersten Schritt wird es wichtig sein viele Ansprechpartner zu finden, die vor Ort da sind und sich um die Fragen, Sorgen, Konflikte und Nöte der Flüchtlinge kümmern. In einem zweiten Schritt  ist vieles möglich z. B:: persönliche Begleitung, Sprachkurse, Begleitung bei Arztbesuchen und Behördengängen, Kennenlernen von Stadt, Stadtteilen und Bürgern, Ansprechpartner vor Ort, Begleitung und Angebote für Kinder falls Familien kommen, Schulpatenschaften, Koordination, usw. usw. usw. und natürlich auch Ihre Ideen!“, schreibt Urs Thiel vom AK.